Wildeshausen-Navigator

Wanderweg Nr. 7: Über die Bargloyer Steinkiste zur Holzhauser Bäke

Rubrik:Wander-Touren
Start:Parkplatz Krandelstadion
Streckenverlauf:Krandelstadion, Nordring, Stadtfelde, Bargloyer Steinkiste, Bargloy, Holzhausen, Holzhauser Bäke, Hohe Steine, Spascher Sand, Stadtfelde, Nordring, Krandelstadion
Ziel:Parkplatz Krandelstadion
Länge:14,00 km
Dauer:ca. 3,5 Stunden
Barrierefreiheit:Die Tour ist barrierefrei. eingeschränkt, da natürliche Bodenbeschaffenheit (Wald), z.T. geschotterte oder schmale Wege
Anfahrt:Anfahrt über die Glaner Straße
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. weiße "7" auf schwarzem Schild
Kartenmaterial:Stadt- und Wanderplan Wildeshausen im Maßstab 1:20.000, Preis: 3,50 €
Wanderbroschüre mit ausführlicher Wegbeschreibung und sep. Karte für jede der 7 Routen, Preis: 2,50 €
Kartenmaterial bestellen »
Kontakt:Verkehrsverein Wildeshausen e.V.
Am Markt 1 / Hist. Rathaus
27793 Wildeshausen
Tel. 04431 / 6564

Tour auf der Karte anzeigen »

Informationen zur Tour

Wanderroute nach Holzhausen

Am Parkplatz des Krandelstadions beginnt unsere letzte Wanderung. Die Strecke führt südwestlich von Wildeshausen durch die Bauerschaften Bargloy und Holzhausen sowie in den Spascher Sand. Vom Parkplatz aus gehen wir links am Stadionzaun entlang und folgen dem Hauptweg durch den Krandel bis zur Glaner Straße. Wir gehen nach rechts bis zur Ampelanlage, überqueren den Nordring und gehen dann sofort nach links auf dem Fuß-/Radweg bis zum Anemonenweg. Am evangelisch-freikirchlichen Gemeindehaus vorbei führt uns der Weg zwischen dem städtischen Bauhof und der ehemaligen Wittekind-Kaserne hindurch bis an den Spascher Feldweg. Nach weiteren 200 m auf dem Pickerweg erreichen wir die Brookbäke. Vor diesem Wasserlauf biegen wir nach links auf einen ruhigen Waldpfad ab. 250 m sind es von hier bis zur Bundesstraße. Bei dem Landhaus der Familie Varnhorn überqueren wir die Straße und wählen den Weg, der in den schmalen Baumbestand führt. Wir wandern jetzt 1600 m nach Süden. Diese Wegstrecke führt uns an kleinen Waldstücken, offenen Feldern und am rechts liegenden Wiesental der Brookbäke vorbei bis an den Bargloyer Weg. Es ist eine alte Landstraße von Wildeshausen in die Bauernschaft Bargloy. Nun biegen wir rechts ab und gehen durch die flache Talmulde der Brookbäke bis zum Ortsanfang. Hinter der ersten Scheune halten wir uns rechts. Nach 200 m auf diesem unbefestigten Fahrweg haben wir das erste Wanderziel erreicht. Wir stehen an der sogenannten „Bargloyer Steinkiste“. Es ist ein 2 m x 1,5 m großes Steingrab aus der älteren Bronzezeit (um 1800 v. Chr.). Es liegt auf einer tafelförmigen, circa 3 m hohen Erhebung, die durch dauernde Sandentnahme als „Insel“ stehen blieb. Diese unter Schutz stehende Fläche hat die knappen Außenmaße von 20 x 20 m. Das Einzelgrab hat in seinem Deckstein schalenförmige Vertiefungen in der Oberfläche, welches auf kultische Bräuche gedeutet werden kann. Nach Betrachtung dieses kulturhistorischen Bodendenkmals setzen wir die Wanderung fort und gehen bis zur Scheune zurück. Dort angekommen halten wir uns rechts und sind nach weiteren 80 m an einer Kreuzung im Dorf Bargloy. Dieses zum größten Teil an der Straße nach Lüerte liegende Bauerschaft wurde 1218 erstmals urkundlich erwähnt. Gerade über die Straße – rechts an der Hofeinfahrt vorbei – gehen wir auf dem Fahrweg in Richtung des einzeln stehenden Gebäudes weiter. Dort macht der Weg eine kleine S-Kurve, und nach einer geraden Strecke von 300 m sehen wir in einer Senke das Dorf Holzhausen. Wir gehen so, dass wir auf der Teerstraße bleiben und nach 150 m auf die Dorfstraße stoßen, der wir nach rechts folgen. Nach wenigen Schritten sind wir am Dorfgemeinschaftshaus. Die gepflegte Gesamtanlage wurde 1989 von der Holzhauser Dorfgemeinschaft erstellt. Dort laden reichlich aufgestellte Bänke und Tische zur Rast ein. Nach weiteren 250 m, am Ende der langgestreckten Linkskurve – hier ist auf der rechten Straßenseite eine Pferdekoppel – weist uns das Wanderschild auf einen Weg, der rechts abzweigt. Er führt uns in die Niederung der Holzhauser Bäke. Der erhöhte Geestrand tritt an dieser Stelle bis wenige Meter an den Wasserlauf. Nach Norden hin – im weiteren Verlauf unseres Weges – wird diese liebliche Bäke breiter, und bald schweift der Blick über das weite V-Tal. 2,5 km führt jetzt der Weg entlang des Geestrandes. Vorbei an Kiefernbestand, Neuaufforstungen und der links von uns fließenden Bäke erreichen wir die Bundesstraße 213. Nun gehen wir 600 m auf dem Radwanderweg nach rechts. Auf halber Strecke zum Autowanderparkplatz zweigt nach links die Straße zu den Ortschaften Aumühle und Heinefelde ab. Den Parkplatz überschreiten wir und stoßen auf die Straße, die rechts verläuft und nach Bargloy führt. Auf dieser Straße gehen wir 50 m nach rechts. Der erste Waldpfad auf der linken Seite führt uns dann an das Steingrab „Hohe Steine“. Hier wollen wir rasten und uns etwas umsehen. Wir befinden uns an einer 20 m langen und 5 m breiten Begräbnisstätte aus dem Übergang von der Jungsteinzeit in die Bronzezeit (um 2000 v. Chr.). Nach kurzem Verweilen an dieser vorgeschichtlichen Stätte gehen wir auf der breiten Zuwegung bis an die Bundesstraße. Dort wandern wir 80 m nach links, zurück zu der Straßeneinmündung vor dem Parkplatz. Hier wird die B 213 überquert. Wir setzen die Wanderung auf dem breiten, unbefestigten Fahrweg im Spascher Sand fort. Kahle Stellen im Forst, Neuaufforstungen und Stubbenwälle – mit Brom- und Himbeeren bewachsen – erinnern auch hier an den Orkan, der im November 1972 unsere Wälder zum größten Teil zerstörte. Auf diesem Weg gehen wir bis zur Wegekreuzung. Hier müssen wir nach rechts weiter gehen und befinden uns somit auf dem Wanderweg Nr. 6 (Wildeshausen-Aumühle). Nach 1400 m auf diesem ruhigen Waldweg des Spascher Sandes kommen wir an den Lärchenweg vor der Waldhaussiedlung. Nördlich der schmucken Wohnhäuser führt der Weg vorbei, und nach kurzer Strecke sind wir am Steg über die Brookbäke. Hier schließt sich der Kreis unseres Wanderweges, und auf dem bereits bekannten Hinweg erreichen wir den Ablaufpunkt im Krandel.

PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen (2,82 MB)

« zurück zur Übersicht »