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Wanderweg Nr. 6: Über Spasche nach Aumühle

Rubrik:Wander-Touren
Start:Parkplatz Krandelstadion
Streckenverlauf:Krandelstadion, Krandelwald bis N`Bauernmarschweg, hinter dem Nordring links, Stadtfelde, Spascher Sand, Aumühle, Campingplatz mit Landgasthaus Auetal, Radweg an der B213, Nordrand Staatsforst Ahlhorn, zurück zur Waldhausstraße, Stadtfelde, Krandelstad
Ziel:Krandelstadion
Länge:12,26 km
Dauer:ca. 3,0 Stunden
Barrierefreiheit:Die Tour ist barrierefrei. natürliche Bodenbeschaffenheit und z.T. schmale Wege durch den Wald
Anfahrt:über Glaner Straße
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. weiße "6" auf schwarzem Schild
Kartenmaterial:Stadt- und Wanderplan Wildeshausen im Maßstab 1:20.000, Preis: 3,50 €
Wanderbroschüre mit ausführlicher Wegbeschreibung und sep. Karte für jede der 7 Routen, Preis: 2,50 €
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Kontakt:Verkehrsverein Wildeshausen e.V.
Am Markt 1 / Hist. Rathaus
27793 Wildeshausen
Tel. 04431 / 6564

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Informationen zur Tour

Wanderroute durch den Staatsforst nach Aumühle

Dieser Wanderweg führt uns westlich von Wildeshausen in das weitläufige Gelände um Spasche und Aumühle. Ausgangspunkt ist der Parkplatz vor dem Stadion im Krandel. Wir wählen den Weg, der links am Sportplatz vorbeiführt. Auf sauberen Wegen geht es durch den hügeligen, mit Kiefern bestandenen Stadtwald nach Nordwesten, und an der zweiten Wegekreuzung halten wir uns halblinks. Nach 200 m erreichen wir die Glaner Straße. Wir gehen nach rechts bis zur Ampelanlage, überqueren den Nordring und gehen dann sofort nach links auf dem Fuß-/Radweg bis zum Anemonenweg. Am Evangelisch-Freikirchlichen Gemeindehaus vorbei führt uns der Weg zwischen dem städtischen Bauhof und der ehemaligen Wittekind-Kaserne hindurch bis an den Spascher Feldweg. Nach weiteren 200 m auf dem Pickerweg erreichen wir die Brookbäke. Die Bäke quillt in der Niederung von Lüerte, fließt ostwärts von Bargloy, kommt hier am Gut Spasche vorbei – es liegt halbrechts von uns -, um dann im Bereich der Fetten Marsch in die Hunte zu münden. Wir gehen über den Steg, am Kinderspielplatz vorbei, und sind nun im Bereich des Forstes Spascher Sand. Dieses Waldstück wurde zum größten Teil 1972 im Novemberorkan verwüstet. Nach und nach hat man wieder aufgeforstet, aber noch immer erinnern die Wälle aus Stubben, Holzresten und Gestrüpp an diese Katastrophe. An den schmucken Häusern der Waldhaussiedlung gehen wir vorbei, stoßen auf einen Querweg – den Lärchenweg –, den wir überqueren. In angenehmer Ruhe führt der weitere Wanderweg in einer Länge von 1,7 km geradeaus durch den Spascher Sand bis an die Heinefelder Straße. Hier halten wir uns rechts, kommen an zwei Wohnhäusern vorbei und sehen vor uns, in der Niederung der Aue, den Ort Aumühle. Die Mühle an der Aue wurde mit Datum 30. März 1540 erstmalig urkundlich erwähnt. Wenn heute das Sägewerk in der Mühle rattert, wird es nicht mehr vom Mühlenrad angetrieben. Das alte Stauwerk und der herrlich gelegene Mühlenteich sind noch vorhanden. Gehen wir noch kurz an diesen Teich. Bänke laden zum Verweilen ein, und herrlich ist es, am schilfbestandenen Ufer den Anblick dieser Ruhezone zu genießen. Dann setzen wir unseren Weg auf dieser Straße fort. Durch die alte Bauernschaft Aumühle gehen wir – auf der Heinefelder Straße – bis an die Überführung der Bundesautobahn. Dort gehen wir auf der nach links abbiegenden Straße „Am Bönseberg“ bis zum Beginn der freien Feldflächen weiter. Hier gut auf die Ausschilderung achten! Ein Feldweg führt nach halblinks erst an den Feldrand und dann durch die Felder an die befestigte Allee, die von der Ahlhorner Straße (B 213) zum ehemaligen Gut Aumühle führt. Nach Durchschreiten der Allee sind wir am „Landgasthaus Auetal“ , an der Bundesstraße 213 gelegen. Wir halten eine kurze Rast, und weiter geht es auf dem Radweg nach links in Richtung Wildeshausen. Nach ein paar Schritten gehen wir über die Aue. 150 m weiter zweigt die Straße zur Bauerschaft Holzhausen nach rechts ab. Wir bleiben auf dem Radweg neben der B 213 und sehen nach wenigen Schritten in die Niederung der Holzhauser Bäke. Wir gehen noch 200 m, um dann an den beiden Häusern die Straßenseite nach links zu wechseln. Der schmale Waldweg bringt uns wieder an die Heinefelder Straße. Nun blicken wir noch einmal auf den Ort Aumühle, den wir kurz vorher kennengelernt haben. Knappe 50 m geht es hier nach rechts, und hinter dem linken Wohnhaus biegen wir vor dem Wald links ab. Dieser Weg – am Waldrand des Spascher Sandes – führt uns 1,3 km nach Nordosten in und um den Bereich der Spascher Heide. Weit reicht der Blick über das ehemalige Heidegelände. Über das Band der Autobahn hinweg, sehen wir bis auf die Erhöhung der Gemarkung Dötlingen. An der Erdgasförderanlage sind es noch 300 m, dann biegt der Weg in einer Senke halbrechts ab, und nach weiteren 600 m stoßen wir wieder auf den Lärchenweg. Vor den ersten Häusern wählen wir den Weg, der links an der Siedlung vorbei läuft, und gehen erst einmal bis zur Brookbäke. Vor der Holzbrücke verweilen wir kurz, denn hier besteht die Möglichkeit für einen Abstecher zu Gut Spasche. Dazu gehen wir nach links in Flussrichtung der Bäke. Dieses ist eine landschaftlich schöne Wegstrecke. Mit Glück kann man im Gehölz dem Gesang der Nachtigall lauschen. Die Geschichte des Guts Spasche reicht weit in vergangene Jahrhunderte zurück. Heute befindet sich – meist in den Neubauten – die „Privatschule Gut Spascher Sand“. Nach ausgiebiger Rundschau geht es an der Brookbäke zur Holzbrücke zurück. Die letzte Wegstrecke führt nun – wie auf dem Hinweg - über den Picker- und den Spascher Feldweg. Weiter geht es durch den Anemonenweg in den Krandel zurück.

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