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Wanderweg Nr. 1: Zur Katenbäker Heide

Rubrik:Wander-Touren
Start:Kurpark Burgwiese
Streckenverlauf:Burgwiese, Hunteuferweg, Pionierbrücke, Hubertusweg, vor der Brücke Katenbäke links, Reckumer Straße, Katenbäker Heide, Twistringer Weg, Am Großen Damm, Marschweg, Burgwiese
Ziel:Kurpark Burgwiese
Länge:7,14 km
Dauer:ca. 1,5 Stunden
Barrierefreiheit:Die Tour ist barrierefrei. eingeschränkt, da natürliche Bodenbeschaffenheit (Wald), z.T. geschotterte oder schmale Wege
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. weiße "1" auf schwarzem Schild
Kartenmaterial:Stadt- und Wanderplan Wildeshausen im Maßstab 1:20.000, Preis: 3,50 €
Wanderbroschüre mit ausführlicher Beschreibung und sep. Karte für jede der 7 Routen, Preis: 2,50 €
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Kontakt:Verkehrsverein Wildeshausen e.V.
Am Markt 1 / Hist. Rathaus
27793 Wildeshausen
Tel. 04431 / 6564

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Informationen zur Tour

Wanderroute zur Katenbäke

Wir beginnen unsere Wanderung an der Burgwiese. Hier in der gepflegten Anlage geben sich alte und neue Dinge die Hand. Rechts sehen wir das Gotteshaus der katholischen Pfarrgemeinde von 1824, die St.-Peter-Kirche. Halblinks davor steht auf dem mittelalterlichen Burgberg das Ehrenmal der Kriegstoten beider Weltkriege; es ist ein Riesensarkophag mit oben offenem Umbau. Das Besteigen des Burgberges und ein Rundumblick über die Grünanlagen, weiter über den Teich und die Hunte, hinein in die angrenzende Welgenmarsch ist für den Wanderer lohnenswert. Vor uns haben wir die 1980 fertiggestellte Brunnenterrasse mit der Konzertmuschel, auf der in den Sommermonaten frohe Weisen erklingen. Werfen wir einen Blick zurück, sehen wir über das langgestreckte Gebäude hinaus (ehemals Wäschefabrik Dr. Iken) die alte Kornbrennerei von Kolloge. In den Räumen hat sich jetzt das Kornbrennerei-Museum eingerichtet. Wir lassen die Hunte links von uns und gehen auf dem gepflasterten Weg so, dass das erhöhte Gebäude der katholischen Grundschule rechts von uns liegt. Gegenüber der Hunte ist das Areal des Wassersportvereins mit dem Bootshaus in eigenwilliger Konstruktion. Boote und Stockenten, manchmal sehen wir auch ein Schwanenpaar, beleben die gemächlich dahinfließende Hunte. Ein paar Schritte weiter, im ersten Bogen der Hunte, hatten die Wildeshauser früher ihre Badeanstalt. Jetzt, halblinks, wird der Blick frei in die Welgemarsch. Eine herrliche Lindengruppe steht mitten auf der Weide. Rechter Hand, auf dem erhöhten Geestrand, sehen wir Häuser und Gärten. Wir sind knapp 600 m vom Ausgangspunkt und stehen nun vor der Pionierbrücke am Rövekamp. Wir überqueren die Hunte und sehen rechts von uns den hohen Baumbestand des Wildeshauser Eilandes. Die zweite Holzbrücke, 150 m nach der Hunte, überbrückt den Hochwasserumleiter. Nun gehen wir weiter und stoßen auf den gepflasterten Marschweg. Diese für den Kfz-Verkehr gesperrte Straße ist von Eschen gesäumt. Auf dieser Straße gehen wir nach rechts weiter, lassen den Katenbäker Berg links von uns, bis wir den Hubertusweg erreicht haben. Wenn wir uns umwenden, sehen wir bewusst die Schönheit dieses erweiterten Huntetales. Den Hubertusweg, er steigt sacht an, gehen wir nun weiter. Links sind eingezäunte und weitläufige Grundstücke, rechts säumen Fichten und Kiefern den Weg. An der neuen Bungalowsiedlung gehen wir vorbei, bis wir in 50 m Entfernung die Holzbrücke über die Katenbäke sehen. Rechts sehen wir durch eine Schneise bis hinunter zur Hunte und zum Gehölz des Pestruper Moores. Tipp: Geradeaus führt die Straße weiter über Rüdebusch zu dem Großsteingrab „Reckumer Steine“. Ein Abstecher von dieser Brücke bis zu den Steinen und auf geradem Weg zurück ist lohnenswert. Etwa 50 m vor der Holzbrücke biegen wir links auf einen schmalen Weg ab (Schild: Reitverbot). Dieser Weg, rechts abfälliges und undurchdringliches Gelände, führt uns nach 600 m an einen Hochsitz. Hier halten wir uns links und sind nach weiteren 150 m an der Straße Wildeshausen-Reckum. Bevor wir links abbiegen, lassen wir den Blick schweifen. Über die weiten Felder sehen wir einzelne Gehöfte der Bauerschaft Wohlde. Wir gehen links am linken Straßenrand in Richtung Wildeshausen. Nach knapp 200 m biegen wir auf dem breiten Schlackenweg abermals links ab. Vor uns sehen wir die ersten Siedlungshäuser des Katenbäker Berges. Am Ortsschild Wildeshausen gehen wir rechts. Hier kommen wir durch einen lichten Kiefernbestand und Jungholz. Nun sind wir am Twistringer Weg. Auf dem Fußweg gehen wir nach rechts kurze 100 m. Am ersten Feldweg, auf der linken Straßenseite, führt der Wanderweg Nr. 1 in das sumpfige Wiesen- und Weidengelände mit der alten Bezeichnung „Am großen Damme“. Hier fließen Moor- und Marschbäke. Knorrige Eichen säumen den Weg. Einzelne Feldscheunen lassen wir links liegen. Der Weg macht einen leichten Knick nach rechts, und nach 200 m stehen wir vor einem Wege-T. Hier halten wir uns links und verweilen kurz. Rechter Hand reicht der Blick bis an die Harpstedter Straße, vor uns sehen wir auf der Anhöhe die Häuser des Backskamps, links daran die wuchtige Eichengruppe der Hoffmannshöhe und halblinks über die Eichen des Marschweges hinweg grüßen uns Alexander- und St.-Peter-Kirche. Wir gehen in Richtung Eschenallee, überqueren den Steg der Marschbäke und sind nach kurzer Wanderung wieder am Marschweg. Rechts gehen wir in Richtung Stadt und kommen an die Moorbäke. Wir biegen links in den Weg „An der Hunte“ ein und gehen auf die St.-Peter-Kirche zu. Schon sind wir, nach Überschreiten des Hochwasserumleiters, an einer Fußgängerbrücke. Diese überspannt die Hunte und trägt noch heute die volkstümliche Bezeichnung „Melkerbrücke“. In alten Zeiten gingen die Wildeshauser Ackerbürger über diesen Steg, um ihr Vieh in der Welgemarsch zu versorgen. Herrliche Weiden tauchen ihre Zweige bis in das Wasser der Hunte und rechts säumen wiederum Eschen den Weg zur Landskrone. Wir überqueren die Melkerbrücke zur Burgwiese und orientieren uns auf der Wandertafel über den Verlauf der nächsten Wanderung.

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